Der Transport des Wassers

Täglich werden 2.500 bis 3.000 m³ Trinkwasser durch ein weitverzweigtes, 125 km langes, unterirdisches Rohrnetz verteilt. Damit auch nach dem Transport durch die Leitungen bei der Übergabe an den Kunden die Qualität des Trinkwassers einwandfrei ist, gelten bei Bau und Pflege des Rohrnetzes höchste technische Standards. Der ZLS garantiert die hohe Qualität seines Produktes bis zum Wasserzähler. Für die Qualität bis zum Wasserhahn ist dann der Hauseigentümer verantwortlich.

Um Wasserverluste durch Rohrbrüche oder Undichtigkeiten zu vermeiden, wird das Rohrnetz mit seinen 21 unterschiedlichen Versorgungszonen mit Hilfe modernster Technik ständig überwacht und verbessert.

Die Wasserspeicher (Hochbehälter) des ZLS

Die Hochbehälter im Verbandsgebiet Lollar und Staufenberg

Der Wasserverbrauch einer Siedlung ist im Tagesverlauf höchst ungleichmäßig. Nachts werden die Wasserhähne kaum aufgedreht, aber etwa ab 6.00 Uhr morgens steigt der Wasserverbrauch stark an.
Ebenso wie am Morgen kommt es um die Mittagszeit zu einem Spitzenverbrauch. Der Unterschied zwischen der geringsten und der höchsten Abgabemenge an einem Tag kann durchaus das Verhältnis 1 : 10 betragen. Diesen großen Schwankungen können die Wassergewinnungsanlagen nicht folgen.

Darüber hinaus bestehen starke jahreszeitliche Schwankungen in der Wasserabgabe. An einem heißen Sommertag wird wesentlich mehr Wasser verbraucht als an einem Wintertag. Der ZLS verfügt daher über 11 Speicheranlagen (Hochbehälter) mit deren Hilfe die großen Schwankungen ausgeglichen werden können.

Die Behälter liegen auf den Höhen über den Siedlungsgebieten, so dass das Wasser von dort aus ohne zusätzliche Pumpanlagen zu den Verbrauchern fließen kann. Lediglich die Siedlung Streitkopf in Staufenberg-Treis wird über eine Druckerhöhungsanlage versorgt. Die Wasserspeicher stellen ein wichtiges Glied im System der Wasserversorgung dar, da sie auch bei Stromausfall die Versorgung für einige Zeit sichern. Darüber hinaus gleichen sie die Druckschwankungen aus, die durch das Ein- und Ausschalten der Pumpen entstehen.

Der Wasserverbrauch einer Siedlung ist im Tagesverlauf höchst ungleichmäßig. Nachts werden die Wasserhähne kaum aufgedreht, aber etwa ab 6.00 Uhr morgens steigt der Wasserverbrauch stark an.

Die Zuteilung des Wassers in die einzelnen Häuser bildet den kostspieligsten Teil der gesamten zentralen Wasserversorgung.

Das wird offensichtlich, wenn man sich das unter den Straßen liegende weit verzweigte Wasserleitungsnetz vorstellt. Dieses Netz muss ständig gewartet werden, damit Schäden nicht zu einer Beeinträchtigung der Wasserversorgung führen.

Darüber hinaus müssen Erweiterungen für neue Baugebiete und Großkunden geplant werden. Alte Leitungen müssen ersetzt oder saniert werden.

Diesen Aufgaben stellen wir uns als Ihr Servicedienstleister "rund ums Trinkwasser".

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