Uran im Trinkwasser

Mitteilung vom 29.08.2008

In den vergangenen Wochen wurde über „Uran im Trinkwasser“ in zahlreichen Medien berichtet. Hintergrund der Berichterstattung waren die Ergebnisse der Organisation Foodwatch, die über 8.000 Wasserversorgungsanlagen in Deutschland geprüft hat.

In der Vergangenheit wurden beim ZLS keine Uranuntersuchungen durchgeführt, da nach der Geologie in den Wassergewinnungsgebieten des ZLS eine Uranbelastung im Trinkwasser als unwahrscheinlich anzusehen ist. Außerdem sieht die derzeit gültige Trinkwasserverordnung, nach der eine Vielzahl von Einzelparametern untersucht wird, keine Uranuntersuchungen vor. Auch gab es bisher seitens der Aufsichtsbehörden keine Vorgaben, Trinkwasser auf Uran zu untersuchen.

Auf Grund der Pressemeldungen und um den Bürgern im Verbandsgebiet hier Sicherheit zu geben, hat der ZLS seine Wassergewinnungsanlagen entsprechend beproben lassen.

Die Ergebnisse liegen nunmehr vor: Mit dem größten gemessenen Wert von 0,0008mg/l, das entspricht 0,8 µg/l liegen die Ergebnisse sowohl weit unter dem Leitwert des Umweltbundesamtes von 10,0 µg/l als auch unter dem Wert, den die Mineralwasserhersteller mit 2,0 µg/l als besonders geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung deklariert haben.

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