Bau der Ortsumfahrung Mainzlar geht voran
Auszug aus der Giessener Allgemeinen Zeitung vom September 2009
In Mainzlar geht es mit dem Bau der Ortsumfahrung im Zuge der Landesstraße 3146 gut voran. Das machte der Staufenberger Bürgermeister Horst Münch gestern bei einem Ortstermin deutlich und lobte die Arbeit der bauausführenden Firma. Hervorgehoben wurde die gute Zusammenarbeit der Firma und des Zweckverbandes Lollar-Staufenberg (ZLS). Die Verlegung der Schmutz- und der Oberflächenwasserkanäle sowie der Durchlässe sei soweit abgeschlossen, erläuterte Stefan Schwontkowski vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) Dillenburg. Es bestehe »Baufreiheit« für das Anlegen der Trasse mit Höhen von einem Meter bis zu vier Metern. Etwa 50 Prozent der Dammaufschüttungen seien bereits vorgenommen worden. Zum weiteren Verfüllen werde Material noch angeliefert. Am gegenüberliegenden Ufer des Flüsschens sei ein Retentionsraum angelegt worden. Derzeit werde gegenüber dem Anwesen Hettche unter anderem eine so genannte Spundwand mit einer Länge von 92 Metern gebaut. In der nächsten Woche sollen das Fundament für die Lärmschutzwand gesetzt und der Durchlass zur Lumda fertiggestellt werden. Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts ist zum Jahresende vorgesehen. Im Frühjahr 2010 soll mit dem Bau des zweiten Abschnitts von der Lumdabrücke bis zum Ortsausgang in Richtung Treis begonnen werden. Die Ausschreibungen sind im Gang. Die Bauzeit ist mit eineinhalb Jahren veranschlagt, sodass die Ortsumfahrung Mitte 2010 komplett fertiggestellt sein soll. (age/Foto: Geck)
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