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Ortsumfahrung Mainzlar wird weiter gebautOrtsumfahrung Mainzlar wird weiter gebaut

Auszug aus der Giessener Allgemeinen Zeitung vom 07.07.2009

Weitergebaut wird die Ortsumfahrung Mainzlar. Das wollte gestern Bürgermeister Horst Münch bei einem Pressetermin an Ort und Stelle deutlich machen; mit dabei unter anderem Stefan Schwontkowski vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) Dillenburg, Bernd Becker vom Planungsbüro Zick Hessler und Jochen Becker vom Zweckverband Lollar-Staufenberg. Letzterer erklärte, dass sich in der Aue eine Verbindungssammleranlage befinde. Rund 280 Meter Leitungen für Ab- und Oberflächenwasser müsse man im Vorfeld des Straßenbaus umlegen - bei Aufrechterhaltung des Betriebs. Der Mitarbeiter des ASV ergänzte, auch eine Leitung der Telekom werde anders verlegt. Dann könnte von der neuen Brücke am Kreisverkehr bis zur Brücke Mainzlar die rund 500 Meter lange Strecke in Dammschüttung gebaut werden. Dazu käme eine rund 75 Meter lange Stützwand entlang der Lumda und eine 35 Meter lange Lärmschutzwand nach Daubringen hin. Bernd Becker ergänzte, dass das gesamte Grabensystem ökologisch - insbesondere für Kleintiere durchlässig sei. Die gesamten Baukosten für diesen Abschnitt betrügen rund zwei Millionen Euro, hieß es. Wenn nichts Gravierendes dazwischenkomme, rechnet man mit der Fertigstellung bis Ende Oktober. Dann könne nach der Anbringung von Leitplanken, Beschilderung und Markierung die Strecke noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden. Dies bringe schon eine spürbare Entlastung für Daubringen und Staufenberg mit sich. (age/Foto: Geck)

Auszug aus dem Giessener Anzeiger vom 07.07.2009

Umfahrung dieses Jahr bis Lumdabrücke Mainzlar
Münch versichert: Es wird weitergebaut - Zunächst Entlastung für Daubringen - Fortsetzung im kommenden Jahr

MAINZLAR (dge). Hartnäckigen Gerüchten, die munkeln, dass es mit der Ortsumfahrung Mainzlar nicht weitergehe, trat Bürgermeister Horst Münch bei einem Ortstermin an der Baustelle entgegen.
"Die Ortsumfahrung wird weitergebaut", versicherte Münch. In diesem Jahr wird bis zur Lumdabrücke in Mainzlar weitergebaut. Über das näheren Vorgehen informierten Jochen Becker (Geschäftsführer des Zweckverbandes Lollar-Staufenberg), Uwe Stengel (ZLS), Bernd Becker (Ingenieur-Büro Zick-Hessler), Bauleiter Dirk Wind (Firma Rohde Tief- und Straßenbau GmbH, Korbach), Thomas Kreiling (Bauamtsleiter Stadt Staufenberg) und Stefan Schwontkowski (Amt für Straßen- und Verkehrswesen Dillenburg). Jochen Becker sprach von einer spannenden Aufgabe für den ZLS, liege doch in der Aue ein Verbindungssammler. Der werde während der Bauarbeiten weiter betrieben, damit das Abwasser in die Kläranlage gelangen kann. Rund 280 Meter Leitung wird der ZLS hier im Vorfeld verlegen, auch werden die Kreuzungen am Verbindungssammler neu geordnet.
Das ASV Dillenburg ist laut Stefan Schwontkowski zuständig für die Stützwand entlang der Lumda und den Lärmschutzwall auf der anderen Seite. Weiterhin erfolgt eine Dammaufschüttung, die mit Durchlässen versehen wird. Dabei kommen, fügte Bernd Becker an, auch ökologische Aspekte zum Tragen, es wird quasi ein Grabensystem als Ausgleichmaßnahme entstehen. Die Durchlässe sollen sowohl dem Wasser als auch der Tierwelt zugute kommen und sind teilweise bis zu 1,40 Meter groß. Die Baukosten, für diesen Bauabschnitt, die das Land Hessen trägt, liegen bei rund zwei Millionen Euro. Insgesamt liegen die Kosten ohne die Brücke Daubringer Straße bei rund acht Millionen Euro, die Länge der Ausbaustrecke beträgt 1,6 Kilometer, das geschätzte Fahrzeugaufkommen bei 12000 pro Tag. Mit einer Fertigstellung des aktuellen Bauabschnitts und dessen Freigabe wird Ende 2009 gerechnet. Wie Horst Münch betonte, wird damit der Ortsteil Daubringen schon mal entlastet. Die Ausschreibungen für den nächsten Abschnitt laufen bereits, im Frühjahr kommenden Jahres sollen die Bauarbeiten fortgesetzt werden.


Über die jetzt beginnenden Bauarbeiten am nächsten Teilabschnitt der Ortsumfahrung Mainzlar informierten Dirk Wind, Jochen Becker, Thomas Kreiling, Horst Münch, Uwe Stengel, Bernd Becker und Stefan Schwontkowski (von links). Bild: Gerstenberger


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